Verlängerung der Weihnachtsferien

Sehr geehrte Eltern,

 

am 25.11.2020 einigten sich Bund und Länder auf einheitliches Vorgehen bei der weiteren Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie. Anschließend hat das Land Sachsen-Anhalt mit dem Beschluss der Dritten Verordnung zur Änderung der 8. SARS-CoV-2-EindV vom 27.11.2020 die in der Konferenz beschlossenen Vorhaben in Landesrecht umgesetzt.

 

Diese betreffen u. a. die Weihnachtsferien: So wird der Schulbetrieb erst am Montag, d. 11.01.2021 wieder aufgenommen. Eine Notbetreung für den 07. und 08. Januar ist derzeit nicht vorgesehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Schröder

25.11.2020: Vorgehen mit Schulklassen, die als Kontaktpersonen identifiziert wurden

Sehr geehrte Eltern,

 

im Fall, dass eine Lehrkraft oder ein Schüler positiv auf Corona getestet worden ist, ermitteln wir sofort die schulischen Kontaktpersonen und informieren unmittelbar die Eltern, damit diese ihre Kinder von der Schule abholen bzw. gar nicht erst bringen. Gleichzeitig erfolgt die Kontaktaufnahme mit dem Gesundheitsamt. Gemeinsam wird der letzte Tag der relevanten Kontakte festgestellt. Auf dieser Grundlage legt das Gesundheitsamt die Quarantänezeit fest. Diese teilen wir den Eltern vorab mit. Anschließend übermitteln wir dem Gesundheitsamt die Anschriften der entsprechenden Schüler. Das Gesundheitsamt sendet den Elternhäusern die amtliche Quarantäneanordnung und damit den Nachweis für Ihren Arbeitgeber per Post. 

 

Bezugnehmend auf die Testung informierte  am 13.11.2020 Dr. Hennig, Leiter des Gesundheitsamtes über das Vorgehen mit Schulklassen, die als Kontaktpersonen identifiziert wurden:

„... [Diese Schulklassen] … haben eine 14-tägige Quarantäne. Sollten diese Kinder symptomfrei bleiben, ist eine Testung nicht notwendig. Nach den genannten 14 Tagen endet damit die Quarantäne automatisch. Zwingend zum Test müssen Kinder der betroffenen Klasse, wenn Symptome einer COVID-19-Erkrankung auftreten. Diese Herangehensweise deckt sich auch mit den aktuellen Teststrategien des Bundes.“

 

 Mit freundlichem Gruß

 Katrin Schröder

 

11.11.2020 Elternbrief zur Maskenpflicht

Sehr geehrte Eltern,

 

wie ich Sie bereits informierte, traten mit dem 09.11.2020 die Änderungen des Rahmenplans für die Hygienemaßnahmen, den Infektions- und Arbeitsschutz an Schulen im Land Sachsen-Anhalt während der Corona-Pandemie in Kraft.

 

Ich möchte hiermit besonders auf den Absatz Alltagsmasken im Punkt 6.1 eingehen:

 

(1)  „Außer während des Unterrichts, … ist innerhalb des Schulgebäudes grundsätzlich und auf dem Schulgelände immer dort, wo der Abstand von 1,50m nicht eingehalten werden kann, von allen Personen, die sich dort aufhalten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Individuelle Absprachen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht sind möglich. Das Recht jeder einzelnen Person darüber hinaus immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn sie es möchte, bleibt davon unberührt.“

 

Anmerkung:

Dies bedeutet für unsere Schüler, dass sie auch während der Hofpausen oder des Aufenthalts auf dem Hof mit anderen Klassen verpflichtet sind, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, da beim Spielen ein Mindestabstand von 1,50m realistisch nicht einhaltbar ist.

 

 

 

(2)  „Alltagsmasken stellen eine zweckentsprechende Ausstattung der Schülerinnen und Schüler dar, die durch die Erziehungsberechtigten gemäß § 43 ABS. 1 Satz 4 SchulG LSA sicherzustellen ist.“

 

Anmerkung

Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind täglich eine Alltagsmaske und Ersatzmaske mit sich trägt. Bitte überzeugen Sie sich auch von der richtigen Größe und vom richtigen Sitz der Maske, sodass diese einerseits ihre Funktion der Verringerung der Ausbreitung von Tröpfchenpartikeln erfüllt und andererseits auch keine Unfallgefahr aufgrund leichten Verrutschens in Augennähe darstellt.

 

 

 

(3)  „Von der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sind folgende Personengruppen befreit:


1.    Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres.

2.    Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitpersonen und im Bedarfsfall Personen, die mit ihnen

       kommunizieren.

3.    Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung, einer

      Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist und dies unter Vorlage

      entsprechender Nachweise (z. B. durch Schwerbehindertenausweis oder ärztliche Bescheinigung) glaubhaft

      machen.“

 

Anmerkung:

Allein die Diagnose einer Krankheit ist kein Attest im o. g. Sinne.

 

 

Dieser Rahmenplan gilt als Erlass im Sinne des § 11 Abs. 3 Satz 4 der 8. SARS-CoV-2-EindV.

Er stellt somit eine Rechtsnorm dar, die nicht zwischen Elternhaus und Schule verhandelbar ist!

 

Uns allen ist bewusst, dass für unsere Kinder ein Schulalltag ohne Maske angenehmer ist.

Diese Maßnahme muss aber dem höheren Ziel, dass im Falle einer Infektion eine schnelle Ausbreitung in der gesamten Schule verhindert wird, untergeordnet werden.

Die Beibehaltung des Regelbetriebs und damit einhergehend des Präsenzunterrichts haben obere Priorität!

 

Dieser aktuelle Rahmenplan sieht nun auch vor, dass Schulen bereits in den eingeschränkten Regelbetrieb wechseln müssen, wenn 1/4 der Schüler oder Lehrkräfte der Quarantäneanordnung unterliegen. Dies wäre in unserem konkreten Fall ein Schuljahrgang. Um dies zu vermeiden, versuchen wir alles im Schulalltag Mögliche, dass sich Klassen nicht ohne Mund-Nasen-Schutz mischen.

Allein die Trennung der „Kohorten“ nach Jahrgangsstufen (wie zum Schuljahresbeginn) reicht gegenwärtig nicht mehr aus.

 

Unsere Schüler halten sich in allen Klassen sehr vorbildlich an die Regeln zur Maskenpflicht, was gewiss nicht zuletzt Ihren häuslichen Gesprächen mit den Kindern zu verdanken ist. Dafür möchte ich mich bei Ihnen herzlich bedanken.

 

Sollte im Einzelfall Ihre persönliche Einstellung nicht in allen Punkten konform gehen, möchte ich Sie im Interesse Ihrer Kinder trotzdem sehr darum bitten, diese vor ihnen mitzutragen, um unnötige innere Konflikte bei den Kindern zu vermeiden.

 

Bleiben Sie alle gesund!

 

Herzliche Grüße

Katrin Schröder

 

 

Informationen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

Sehr geehrte Eltern,

 

das Landesschulamt gab folgende Informationen und Hinweise zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen in Schulen, die ich hiermit an Sie weiterleiten möchte: 

 


Eine Erklärung über einen Gesundheitsbogen ist nicht mehr vorgesehen.

 

Bitte denken Sie daran, dass es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und Schule ist, alle Kinder und Jugendlichen, das Personal sowie deren Familien vor einer Infektion zu schützen. Deshalb müssen die Eltern, die Kinder und Jugendlichen sowie auch die Lehrkräfte und Fachkräfte in den Schulen besonders aufmerksam sein und infektionshygienische Vorgaben unbedingt beachten. Grundsätzlich wird es aber immer ein Abwägungsprozess zwischen Infektionsschutz und dem Recht der Kinder und Jugendlichen auf Teilhabe und Bildung sein.

 

Eine Beseitigung jeglichen Restrisikos einer Coronavirus-Infektion (Covid-19) ist nicht möglich. Unser gemeinsames Ziel muss es daher sein, die Übertragungsraten möglichst zu reduzieren, indem die Hygienemaßnahmen unbedingt eingehalten werden. Ein Ausschluss von Kindern bei leichten Krankheitssymptomen ist dagegen nicht hilfreich.

 

Wichtig: Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder und Jugendliche, die eindeutig krank sind, nicht in die Schule gehen dürfen.

 

Hierbei ist zu beachten:

 

1. Ein einfacher Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher unauffälliger Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund.

Diese Kinder und Jugendlichen können die Schule besuchen.

 

2. Kinder und Jugendliche, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.

 

3. Kinder und Jugendliche mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Typische Symptome sind:

- Fieber ab 38 °C,

- Husten,

- Durchfall,

- Erbrechen,

- allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen),

- Geruchs- oder Geschmacksstörungen.

 

4. Ob Kinder oder Jugendliche eine Ärztin oder einen Arzt benötigen, müssen zunächst die Sorgeberechtigten beurteilen. Sollte die behandelnde Hausärztin oder der behandelnde Hausarzt nicht erreichbar sein, ist die 116 117 Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.

 

5. Zeigen Kinder oder Jugendliche Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, müssen sie mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.

 

6. Gesunde Geschwister, die keinen Quarantäneauflagen des zuständigen Gesundheitsamtes unterliegen, können die Schule besuchen.

 

7. Bei Kindern oder Jugendlichen ohne Krankheitssymptome, welche jedoch persönlichen Kontakt zu einer Person mit positivem Testergebnis hatten, wird das Gesundheitsamt über den Schulbesuch entscheiden.

 

8. Zeigen Kinder oder Jugendliche offensichtliche Symptome, entscheidet die Schulleitung, die betroffenen Kinder oder Jugendlichen aus dem Unterricht zu nehmen und (bei minderjährigen Kindern die Eltern) aufzufordern, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.

Die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes kann erst nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung erfolgen.

 

Die heutigen Empfehlungen können sich je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ändern.

 

 

 

Landesschulamt Sachsen-Anhalt

 

Halle (Saale), 15.10.2020

 

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